Konfirmandenarbeit

Treffen sich zwei Pfarrer. Meint der eine: „Ich habe im Moment ein großes Problem mit Fledermäusen, die sich im Kirchturm eingenistet haben. Ich habe schon alles probiert, sie zu verscheuchen. Aber sie lassen sich nicht vertreiben.“ Der andere lächelt: „Kenn ich. Das Problem hatte ich auch. Aber dann ist mir das Richtige eingefallen!“ „Was denn?“ „Ich habe damals die Fledermäuse einfach konfirmiert. Danach waren sie alle weg, und ich habe sie in der Kirche nicht mehr gesehen.“

Das möchten wir natürlich nicht nach der zweijährigen Konfirmandenzeit!

Die Jugendlichen treffen sich im 1.( Katechumenen)-Jahr wöchentlich am Dienstag in bunt gemischten Gruppen. „Wir reden über Gott und Jesus und die Bibel. Meistens auch über uns, und was wir so vom Glauben halten. Manchmal spielen wir, basteln oder singen auch mal. Vor kurzem haben wir unseren Vorstellungsgottesdienst vorbereitet. Bald fahren wir auf Freizeit, da freue ich mich schon besonders drauf!“ (So eine Katechumenin auf die Frage, was wir im Unterricht machen.)

Im 2. (Konfirmanden)-Jahr findet der Unterricht als Block an einem Samstag im Monat statt. Höhepunkt dieses Samstags ist immer das gemeinsame Frühstück, zu dem jede/r etwas beisteuert.

Die Gottesdienst-Karte, die Illustrierte Bibel und das dazugehörige Lesetagebuch sowie ein Heft zur Lernstoffüberprüfung ermöglichen es dem Jugendlichen, sein eigenes und individuelles Lerntempo im Einklang mit den Wochenendplänen der Familie zu bestimmen.

Dass bei der Vermittlung religiöser Grundlagen, dem Entdecken des eigenen Glaubens, der Lebenshilfe und Gemeinschaftserfahrung auch der Spass nicht zu kurz kommt, bilden Pfarrerin Birgit Krome-Mühlenmeier, Jugendreferent Tobias Graf und ehemalige Konfis ein gemeinsame KU-Team. Wäre doch schade, wenn am Ende der Konfirmandenzeit nicht das Gleiche wie mit den „konfirmierten Fledermäusen“ passiert …